Menschen ohne Kompass

Von den Gegnern Deutschlands, und dazu zähle ich ausdrücklich auch viele Menschen, die hier beheimatet sind, von diesen Gegnern wird die Geschichte unseres Landes auf die Zeit des Nationalsozialismus begrenzt. Der "Nazi-Gesinnung" und der "Nazi-Kultur" gilt zurecht ihre Verachtung. Sie nehmen diese Zeit und ihr Erscheinungsbild allerdings unrechtmäßig als "pars pro toto". Menschen, die stolz auf ihre Heimat sind, die deutsche Traditionen pflegen und Symbole wie die schwarz-rot-goldene Flagge dazu verwenden, um ihre Verbundenheit mit ihrer Heimat auszudrücken, wird unterstellt, eine nationalsozialistische Gesinnung zu haben. Menschen, die vor den Gefährdungen warnen, die eine ungesteuerte Einwanderung von Menschen anderer Kulturen auch mit sich bringen kann, werden als Rassisten verunglimpft. Menschen, die eine andere Meinung vertreten, als die im jeweiligen Kontext erwünschte, wird wahlweise Dummheit, Ignoranz, Arroganz, Intoleranz und anderes nachgesagt. Menschen, die sich eine weniger schnelle und eher vorsichtigere Veränderung unserer Gesellschaft wünschen, werden als ewig gestrig und einheitsbraun beschimpft.

Verschiedene Gruppen in unserem Land machen auf mich den Eindruck, als würden sie sich eine leere Staatshülle wünschen, die sie nach ihren persönlichen Vorstellungen und Vorlieben ausgestalten können. Die Mitglieder dieser Gruppen erwecken den Eindruck, als würden sie alles hassen, was ihr Idealbild einer Gesellschaft unliebsam einfärbt. Und jede "Störfarbe" wird von ihnen als Braun interpretiert. Eine nicht zu vernachlässigende Anzahl dieser Gruppen übt ihren Einfluss aus: auf die Politik, die Justiz, die Medien und auf andere Teile der Gesellschaft. Über ihren Einfluss wollen sie die Veränderung der Gesellschaft in ihrem Sinn vorantreiben und erzwingen - notfalls gegen den Mehrheitswillen der Bürgerinnen und Bürger. Der Zwang ist in ihren Augen legitim, da sie sich moralisch überlegen und hellsichtiger als der einheitsbraune Rest fühlen.  

Genau darin liegt die akute Gefährdung für unser Land. Diese Gefährdung lässt sich nicht mit ultra-rechts, ultra-links oder ultra-irgendwas erfassen. Diese Gefährdung geht von Menschen aus, die ihrer persönlichen Ideologie eine höhere Priorität einräumen als dem Gemeinwohl. Konkret wird diese Gefahr, weil viele dieser Ideologen mittlerweile eine nicht zu unterschätzende Wirkung erzielen können.

Mit allerlei "Budenzauberei" wird versucht, den Menschen ihren Kompass zu nehmen. Umgangssprache wird zu einem Gesinnungsbarometer erhoben. Einzelne Begriffe werden tabuisiert. Verhaltensweisen und Eigenarten werden als "kulturelle Aneignung" gebrandmarkt. Stolz ist grundsätzlich verdächtig. Nationalstolz gar verächtlich. Biologische Fakten werden zugunsten ideologischer Visionen aufgehoben. Das Festhalten an den Fakten wird verboten - ab heute hat die Erde doch eine Scheibe zu sein! Und wenn Du etwas anderes behauptest, dann kommt die Polizei. Dann wirst Du ausgegrenzt, stigmatisiert und abgestraft.

 

Menschen ohne Kompass lassen sich leichter führen. Menschen ohne Kompass erkennen spät, wohin die Reise geht. Menschen, die sich führen lassen, sind ideale Untertanen.

 

Lassen wir uns nicht unseren Kompass nehmen!