Das Menschenmögliche zu erkennen, das ist Verstand.
Nicht alles Menschenmögliche zu machen, das ist Vernunft.
Stets zu wissen, wann es besser ist, das Menschenmögliche zu lassen, das ist Weisheit.
Für meine "Erzählung aus Mytland" suche ich - klar! - einen Verlag. Erste Schritte sind gemacht, aber es ist noch ein weiter Weg.
Vielleicht möchten Sie mich ein Stück auf diesem Weg begleiten? Ich suche Leserinnen und Leser, die dazu bereit sind, mir ihre Leseeindrücke mitzuteilen: schriftlich, mündlich - ganz so, wie es beliebt. Selbst die Information, dass nach den ersten Absätzen die Lust aufs Weiterlesen fehlte, oder dass die Lektüre eher eine Enttäuschung war, wäre für mich wertvoll. Lieber ist mir natürlich positive Kritik!
Das Exposé vermittelt Ihnen einen ersten Eindruck, um was es in der Geschichte geht.
Meine Bitte: senden Sie mir mit dem Kontaktformular Ihren (Klar-)Namen und Ihre E-Mail-Adresse zu, dann erhalten Sie im Gegenzug ein PDF-Exemplar mit meiner Erzählung. Sie umfasst rund 400 Buchseiten.
Ich freue mich, von Ihnen zu hören oder zu lesen!
Jörn Benseler, Barsinghausen
16.11.2025
Seh´ ich Deutschland an bei Licht,
Dann spüre ich, wie das Vertrauen bricht,
Ich kann davor die Augen schließen,
Ich höre, wie sie Öl ins Feuer gießen.
Sie wollen ihre Meinung zementieren,
Wir spüren, dass sie nur nach Einfluss gieren,
Sie wollen ihre Macht vermehren,
Und dazu unsren Geist verkehren.
Meine Wut und mein Verlangen bäumen
sich gegen dieses unsagbare Zäumen
unserer Gedanken, unseres Verstandes,
das Vernichten unseres Landes.
Was uns teuer ist, das hat nicht ewigen Bestand,
Es kann uns genommen werden, eingenommen wie ein Land,
Wie Vertrauen sich in Argwohn wandelt,
Wenn das Misstrauen den Vertrag aushandelt.
Seit Verstand das Land verlassen hat,
Unsre Kirchen, unsren Staat,
Zähle ich die Gräuel auf,
Sie nehmen weiter ungehindert ihren Lauf.
Es geht uns nicht um Herkunft, Aussehen, Glauben,
Den guten Glauben, will man keinem rauben,
Es geht um Hass, um Niedertracht und Mord,
Dafür ist in unsrem Land kein Ort.
Wir sollten Martin Luther King gedenken,
Er wollte uns Bewusstsein schenken,
Den Traum, dass nur Charakter für uns zählt,
Den haben viel abgewählt.
Besonders jenen, die uns vor dem Ende warnen,
Und die dabei Luzifer umgarnen,
Sei ins Stammbuch eingeschrieben,
Wir sind es, die Meinungsvielfalt wirklich lieben.
28.05.2026
Demokratie heißt "Volksherrschaft". Das Volk soll "Souverän" sein. Politische Entscheidungen sollen von Mehrheiten herbeigeführt werden. Wenn allerdings große Teile der Bevölkerung aus den staatlichen Entscheidungsprozessen ausgeschlossen werden, dann kann von "Demokratie" keine Rede mehr sein. In diesem Fall übt eine Obrigkeit die Herrschaft aus. Da die Bundesrepublik Deutschland kein Obrigkeitsstaat sein soll, sondern eine Liberale Demokratie, ist die Herrschaft durch eine Obrigkeit eine Anmaßung.
Die derzeitige Regierung unseres Landes ist in diesem Sinn anmaßend. Darüber hinaus macht sie sich meines Erachtens fortgesetzt der "Untreue" gemäß §266 Strafgesetzbuch schuldig. Sie missbraucht die ihr durch Gesetz "eingeräumte Befugnis, über fremdes Vermögen zu verfügen". Steuergeld ist das Vermögen des Volkes. [Weiterlesen]
17.04.2026
Die Art und Weise, mit der die Regierenden seit Jahren über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger hinweg entscheiden, ist erschreckend. Der Mehrheitswille interessiert weder die Regierenden in Berlin noch in Brüssel. Eine selbsternannte Elite macht Politik für ihr Ego, zu ihrem persönlichen Vorteil und für Ausgewählte, aber gegen die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland und in Europa. Die sog. "parlamentarische Demokratie" hat versagt. Der Souverän hat keinen Einfluss auf staatliche Entscheidungen, er hat nicht einmal Einfluss darauf, wofür sein eingebrachtes Steuergeld verwendet wird. Der Souverän muss mit ansehen, wie Egomanen und Dilettanten sein Geld verschwenden. Die Parlamentarier, die angeblichen Volksvertreter und eigentlich erste sowie unmittelbarste Kontrollinstanz der Regierung, üben ihre Funktion nicht aus, weil sie lieber einem Fraktionszwang folgen als ihrem Gewissen. Der "Koalitionsfriede" ist ihnen wichtiger als der Mehrheitswille in der Bevölkerung. [Weiterlesesn]
Schauspiel in 2 Aufzügen (2021)
Die Kolonie Sieville wurde von dem Milliardär Carl Sieven auf seiner Privatinsel gegründet. Sie sollte ein Ort sein, an dem Menschen gemeinsam eine Vision für eine friedliche, freie und nachhaltige Welt entwickeln. Seine Tochter Carla ließ ihren Mann und ihre gemeinsame Tochter Maya in Deutschland zurück, um Vize-Präsidentin der Sieville Foundation zu werden. Zum ernsten Konflikt zwischen Carla und ihrem Vater kommt es, als Carl Sieven die Altersforschung des Bio-Informa-tikers Greyde unterstützen will, der vollmundig behauptet, der erste Mensch, der 1000 Jahre alt wird, sei bereits geboren worden. Carla hält Greyde für einen Scharlatan und den Flirt mit der Unsterblichkeit für teuflisch. Über diesen Streit mit ihrem Vater übersieht Carla die Probleme ihrer Tochter Maya, die in Deutschland die Auswirkungen der Corona-Pandemie erlebt.
Das Stück ist vollständig online verfügbar: Sieville.
Schauspiel in 3 Akten (2017)
Kim Nerius berichtet 2016 in ihrem Vlog „Nerius On Crime“ über einen Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim in der Kleinstadt Moorum, bei dem ein Kleinkind ums Leben kam. Vor Ort hört sie von jugendlichen Neo-Nazis, die sich regelmäßig in der Gaststube "Urwurst" treffen. Zur gleichen Zeit trifft sich ihre Lebensgefährtin Bettina mit ihrem Schulfreund Alexander in Moorum. Dessen Sohn Walid ist zum Ziel rassistischer und homophober Angriffe geworden. Nach einer Hetzjagd durch die Stadt läuft Walid vor einen Bus. Alexander bangt um das Leben seines Sohnes.
Die Situation in Moorum spitzt sich weiter zu, als der Anführer der jugendlichen Neo-Nazis erschossen wird, und Bettina Alexander für den Todesschützen hält.
Das Stück ist vollständig online verfügbar: #lichterkettemoorum
Das Essay „Demokratie allein reicht nicht“ ist Ausdruck meiner Sorge um unser Land. Ich bin der Ansicht, dass wir in Deutschland und Europa vor Problemen stehen, die weder von der aktuellen noch einer neu zusammengesetzten Regierung ausreichend gelöst werden können, wenn das politische „Business-As-Usual“ einfach weitergeht.
Dabei denke ich nicht allein an den Krieg in der Ukraine und an andere außenpolitische Herausforderungen. Vor allem denke ich an die Entwicklung unserer Gesellschaft. Es mehren sich Stimmen, die vor einer Gefährdung unserer „Demokratie“ warnen. Dabei ist vor allem eine Gefahr gemeint, die von den sogenannten politischen Rändern auszugehen scheint. Wir haben aber in unserem Gemeinwesen nicht nur rechte und linke Ideologien und dazwischen breiten Konsens. Wir leben in einer Gesellschaft mit vielen unter-schiedlichen Interessen, die es auszugleichen gilt. Aber dieser Ausgleich findet meines Erachtens nicht ausreichend statt.
Stattdessen nehme ich Menschen wahr, die ihre persönliche Meinung immer lauter verkünden und wenig Neigung zeigen, andere Ansichten gelten zu lassen. Diese Neigung zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten und hat sich auch im politischen Alltag etabliert. Besserwisserei, Selbstgefälligkeit und ein schwer zu ertragender Hang dazu, andere zu belehren und zu bevormunden ist meines Erachtens ein hervorstechendes Merkmal unserer aktuellen Regierung. Ich beobachte die Arbeit der sog. „Ampel“ mit wachsendem Unverständnis, das zuweilen in Wut umschlägt. Oft frage ich mich, ob wir in den 61 Jahren, auf die ich mehr oder weniger bewusst zurückblicken kann, jemals ei-ne Regierung hatten, die bei vergleichbarer Unprofessionalität eine ebenso ausgeprägte Selbstgefälligkeit an den Tag gelegt hat.
Ich wünsche mir einen politischen Neuanfang. Meines Erachtens benötigen wir in Deutschland jedoch eine viel umfassendere Veränderung als nur eine neue Regierung. Der sogenannte "Souverän" muss endlich "mündig" werden, damit die Bürgerinnen und Bürger von den Regierenden auf Augenhöhe wahrgenommen werden.
Voraussetzung für eine so gravierende Änderung der politischen Kultur ist eine ehrliche und umfassende Bestandsaufnahme, eine systematische und transparente Gesamtbewertung unseres Gemeinwesens. Wo stehen wir und wo wollen wir gemeinsam hin?
In meinem Essay stelle ich eine Forderung auf und begründe sie. Darüber hinaus beschreibe ich eine Methode, die eine Gesamtbewertung unseres Gemeinwesens unterstützt. Ich beschreibe, was aus meiner Sicht zu tun ist, warum es getan werden sollte, wer es tun sollte und wie es getan werden kann.