Für meine "Erzählung aus Mytland" suche ich - klar! - einen Verlag. Erste Schritte sind gemacht, aber es ist noch ein weiter Weg.
Vielleicht möchten Sie mich ein Stück auf diesem Weg begleiten?
Ich suche Leserinnen und Leser, die dazu bereit sind, mir ihre Leseeindrücke mitzuteilen: schriftlich, mündlich - ganz so, wie es beliebt. Selbst die Information, dass nach den ersten Absätzen die Lust aufs Weiterlesen fehlte, oder dass die Lektüre eher eine Enttäuschung war, wäre für mich wertvoll. Lieber ist mir natürlich positive Kritik!
Das Exposé unten vermittelt Ihnen einen ersten Eindruck, um was es in der Geschichte geht.
Meine Bitte: senden Sie mir mit dem Kontaktformular Ihren (Klar-)Namen und Ihre E-Mail-Adresse zu, dann erhalten Sie im Gegenzug ein PDF-Exemplar mit meiner Erzählung. Sie umfasst rund 400 Buchseiten.
Ich freue mich, von Ihnen zu hören oder zu lesen!
Jörn Benseler, Barsinghausen
Mytland ist ein fiktives Land auf dem Planeten Siivenus im Siiversum. Nach einem globalen Krieg wurde Mytland zunächst geteilt. Durch die Teilung entstanden vorübergehend die Länder Nordmytland, Altmytland und Neumytland.
Im Siiyar (Jahr) 7770 feiern die Länder Altmytland und Neumytland den 35sten Siipt (Tag) ihrer Wiedervereinigung als Freie Republik Mytland. Nordmytland hat sich der Wiedervereinigung verweigert und blieb als Marmont eigenständig.
Amny Nyma, eine Politikerin Mytlands und Mitbegründerin der Partei „Bund Direkte Demokratie (BDD)“, erläutert bei einer Konferenz in dem Land Ergha, dass die „Freie Republik Mytland“ zwar als „Parlamentarische Demokratie“ bezeichnet würde, in Wahrheit jedoch ein Obrigkeitsstaat sei, in dem die Bürgerinnen und Bürger wenig bis gar keinen Einfluss mehr auf politische Entscheidungen hätten. Vor dem Auditorium der Konferenz, die unter dem Motto „Demokratie wagen“ steht, stellt Amny Nyma die Behauptung auf, dass viele Politiker in Mytland „Macht-Fantasien“ entwickelt hätten und den Mehrheitswillen der Bevölkerung fortgesetzt missachten würden. Mit dem sogenannten PIM, dem „Persönlichen Identifikationsmineral“, das schon bald von allen Bürgerinnen und Bürgern per Gesetz getragen werden müsste, würde die Überwachung von Personen und die Einschränkung der Meinungsfreiheit künftig noch leichter funktionieren. Der Obrigkeitsstaat würde vollends zur Diktatur werden.
Wie Mytland nach dem sogenannten „Zweiten Siimunduskrieg“ zunächst geteilt wird, wie es sich nach der Wiedervereinigung von Alt- und Neumytland zur Freien Republik Mytland entwickelt, und welche Umstände dazu führen, dass Amny Nyma über ihr Land ein derart vernichtendes Urteil fällt, das ist Inhalt der „Erzählung aus Mytland“.
Dabei lernen die Leser ganz unterschiedliche Charaktere kennen: die Investigativ-Reporterin Kymbal Niiryus und deren Freundin Mashiiga Marawy, Frontsängerin der Band Mashiigao. Den einstigen Regierungschef Thymarex Amarex und seine Gattin Thymara. Den Forscher, Heiler und Erfinder des PIM, Fahy Medycii. Die Vorsitzende der Umweltorganisation „Schutzzone Zukunft“, Mysea Amesy, sowie ihren Neffen Symou, der die radikale „Planungsgruppe Widerstand“ anführt.
Die Leser lernen die Zwillinge Algyo und Riithma kennen, die als „Digital-Hexer“ die Recherchen von Kymbal Niiryus unterstützen. Und sie machen Bekanntschaft mit Vertretern des „Nationalen Sicherheitskommandos (NSK)“: NSK-Unteroffizier Magnyus Mygusan, NSK-Offizier Myah Mentys sowie NSK-Oberoffizier Yro Yrascii.
Gegen das Verbot seiner Partei „Herz und Verstand für Mytland (HVM)“ wehrt sich der Gemeinderat Garly Garlyk, während das Verbotsverfahren der HVM von dem neuen Heimatschutzrat, einer Künstlichen Intelligenz, vorangetrieben wird. Der HVM wird unterstellt, demokratiefeindlich zu sein und die Verfassung Mytlands, die Siicharta, zu gefährden. Nach einem verheerenden Anschlag mit vielen Toten wird der Druck auf die HVM immer größer, da ihr von den Regierenden nun sogar die Nähe zu Terroristen angelastet wird. Der Umstand, dass die Spuren des Anschlags zu ganz anderen Tätern führen, wird der Öffentlichkeit verschwiegen.
Die Herrscherin von Ergha, die Harasiigha Xaviasiigha, befürchtet derweil, dass ihr Land verdächtigt werden könnte, Ausgangspunkt des Anschlags zu sein. Einer Vertrauten erzählt sie von seltenen Metallen, die es nur in Ergha gäbe:
„Nur Siighamarin, das hoch mit Sheghamarin angereichert wird, kann eine derart verheerende Wirkung haben. Das Sheghamarin muss aus Ergha stammen. Mir sind keine anderen Sheghamarin-Vorkommen auf Siivenus bekannt.“
Dass eine jugendliche Kämpferin aus Ergha, die Harashegha Lamashegha, die Musikerin Mashiiga Marawy für die rechtmäßige Herrscherin von Ergha hält, das macht die Lage für Xaviasiigha nicht einfacher.
Während Mytland in einen bürgerkriegsähnlichen Zustand gerät, plant die Herrscherin von Ergha in ihrem Land den Wandel zu einer Demokratie.